Datenschutzerklärung

1. Einführung

Die INTER TECHNIK Bt. (nachfolgend INTER TECHNIK Bt., Dienstleister, Verantwortlicher, Gesellschaft) erkennt als Verantwortlicher den Inhalt der vorliegenden rechtlichen Mitteilung für sich als verbindlich an.
Die Gesellschaft verpflichtet sich, dass jede mit ihrer Tätigkeit verbundene Datenverarbeitung den in der vorliegenden Richtlinie und in den geltenden Rechtsvorschriften festgelegten Anforderungen entspricht.
Die INTER TECHNIK Bt. ist der Betreiber der Website intertechnik.hu.

Die INTER TECHNIK Bt. behält sich das Recht vor, die vorliegende Information jederzeit zu ändern. Über etwaige Änderungen wird ihr Publikum selbstverständlich rechtzeitig informiert.

Die INTER TECHNIK Bt. ist dem Schutz der personenbezogenen Daten ihrer Kunden und Partner verpflichtet und erachtet die Achtung des Rechts ihrer Kunden auf informationelle Selbstbestimmung als besonders wichtig. Der Verantwortliche behandelt die personenbezogenen Daten vertraulich und trifft alle Sicherheits-, technischen und organisatorischen Maßnahmen, die die Sicherheit der Daten gewährleisten.

Die INTER TECHNIK Bt. erläutert nachfolgend ihre Grundsätze der Datenverarbeitung und stellt jene Anforderungen dar, die sie an sich selbst als Verantwortlichen gestellt hat und die sie einhält. Ihre Grundsätze der Datenverarbeitung stehen im Einklang mit den geltenden datenschutzrechtlichen Rechtsvorschriften, insbesondere mit den folgenden:

  • Gesetz Nr. CXII von 2011 – über das Recht auf informationelle Selbstbestimmung und die Informationsfreiheit;
  • Gesetz Nr. V von 2013 – über das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB);
  • Gesetz Nr. XLVIII von 2008 – über die grundlegenden Bedingungen und gewisse Beschränkungen der wirtschaftlichen Werbetätigkeit (Werbegesetz).
  • Gesetz Nr. CVIII von 2001 (E-Handelsgesetz) – über bestimmte Fragen der Dienste der elektronischen Wirtschaft sowie der mit der Informationsgesellschaft zusammenhängenden Dienste;
  • Verordnung (EU) 2016/679 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 27. April 2016 – zum Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten, zum freien Datenverkehr und zur Aufhebung der Richtlinie 95/46/EG (Datenschutz-Grundverordnung, nachfolgend: „DSGVO“)

2. Begriffsbestimmungen

  • betroffene Person: jede bestimmte, anhand personenbezogener Daten identifizierte oder – unmittelbar oder mittelbar – identifizierbare natürliche Person;
  • personenbezogene Daten: mit der betroffenen Person in Verbindung zu bringende Daten – insbesondere der Name der betroffenen Person, ihr Kennzeichen sowie eine oder mehrere für ihre physische, physiologische, geistige, wirtschaftliche, kulturelle oder soziale Identität kennzeichnende Information(en) –, sowie die daraus ableitbare, die betroffene Person betreffende Schlussfolgerung;
  • Einwilligung: die freiwillige und bestimmte Willensbekundung der betroffenen Person, die auf einer angemessenen Information beruht und mit der sie ihre unmissverständliche Zustimmung zur – vollständigen oder auf einzelne Vorgänge erstreckten – Verarbeitung der sie betreffenden personenbezogenen Daten erteilt;
  • Verantwortlicher: die natürliche oder juristische Person bzw. die Organisation ohne Rechtspersönlichkeit, die allein oder gemeinsam mit anderen den Zweck der Datenverarbeitung festlegt, die die Datenverarbeitung (einschließlich des verwendeten Mittels) betreffenden Entscheidungen trifft und ausführt oder durch den Auftragsverarbeiter ausführen lässt;
  • Datenverarbeitung: unabhängig von dem angewandten Verfahren jeder an den Daten ausgeführte Vorgang oder die Gesamtheit der Vorgänge, so insbesondere ihre Erhebung, Aufnahme, Speicherung, Ordnung, Aufbewahrung, Veränderung, Verwendung, Abfrage, Übermittlung, Veröffentlichung, Abstimmung oder Verknüpfung, Sperrung, Löschung und Vernichtung sowie die Verhinderung der weiteren Verwendung der Daten, die Anfertigung von Foto-, Ton- oder Bildaufnahmen sowie die Aufnahme der zur Identifizierung der Person geeigneten physischen Merkmale (z. B. Finger- oder Handflächenabdruck, DNA-Probe, Irisbild);
  • Datenübermittlung: die Zugänglichmachung der Daten für eine bestimmte dritte Person;
  • Veröffentlichung: die Zugänglichmachung der Daten für jedermann;
  • Datenlöschung: die Unkenntlichmachung der Daten in einer Weise, dass ihre Wiederherstellung nicht mehr möglich ist;
  • Datenbearbeitung: die Erledigung der mit den Datenverarbeitungsvorgängen zusammenhängenden technischen Aufgaben, unabhängig von der zur Ausführung der Vorgänge angewandten Methode und dem angewandten Mittel sowie vom Ort der Anwendung, vorausgesetzt, dass die technische Aufgabe an den Daten ausgeführt wird;
  • Auftragsverarbeiter: die natürliche oder juristische Person bzw. die Organisation ohne Rechtspersönlichkeit, die auf Grundlage eines Vertrags – einschließlich eines aufgrund einer Rechtsvorschrift geschlossenen Vertrags – die Bearbeitung der Daten vornimmt.

3. Unternehmensdaten

Die Daten und Kontaktmöglichkeiten unseres Unternehmens lauten wie folgt:

  • Name: INTER TECHNIK Bt.
  • Postanschrift: 8000 Székesfehérvár, Berényi út 100.
  • Handelsregisternummer: 07 06 002355
  • Steuernummer: 22029854207
  • Telefonnummer: +36 (22) 533-023
  • E-Mail: intertechnik@sznet.hu
  • Vertreter des Verantwortlichen: Szabó Sándor, Geschäftsführer

4. Umfang der personenbezogenen Daten, Zweck, Rechtsgrund und Dauer der Datenverarbeitung

Wir weisen die Personen, die der INTER TECHNIK Bt. Daten übermitteln, darauf hin, dass es im Falle, dass nicht ihre eigenen personenbezogenen Daten angegeben werden, die Pflicht des Übermittelnden ist, die Einwilligung der betroffenen Person einzuholen. Der Verantwortliche ist nicht verpflichtet, deren Vorliegen zu prüfen. Der Verantwortliche weist den Partner darauf hin, dass er, wenn er dieser Verpflichtung nicht nachkommt und deshalb die betroffene Person gegenüber dem Verantwortlichen einen Anspruch geltend macht, den geltend gemachten Anspruch bzw. die Höhe des damit verbundenen Schadens auf den Partner weiterwälzen kann.

Im Zusammenhang mit unseren einzelnen Datenverarbeitungen geben wir die folgenden Informationen.

4.1. Angebotsanfrage, Interessenbekundung durch unmittelbare Kontaktaufnahme

Interessenten haben die Möglichkeit, an unsere Gesellschaft unmittelbar mit einer Kontaktaufnahme heranzutreten, und zwar per an die Adresse der Gesellschaft gesandter elektronischer Nachricht oder durch telefonische Kontaktaufnahme.

  • Zweck der Datenverarbeitung: Kontaktpflege im Interesse der Förderung der Kommunikation zwischen der betroffenen Person und unserer Gesellschaft sowie einer möglichst engen und effizienten Zusammenarbeit.
  • Rechtsgrundlage der Datenverarbeitung: berechtigtes Interesse – Art. 6 Abs. 1 Buchstabe f DSGVO
  • Umfang der verarbeiteten personenbezogenen Daten: Name des Anfragenden/der Kontaktperson; E-Mail-Adresse, Telefonnummer sowie sonstige von der betroffenen Person angegebene Informationen,
  • Dauer der Datenverarbeitung: bis 3 Jahre nach Ablauf der Gültigkeitsdauer des Angebots bzw. bis zum Widerspruch der betroffenen Person
  • Empfänger der personenbezogenen Daten: Die zur Kenntnis genommenen Daten gibt der Verantwortliche mit Ausnahme der unter Punkt 7 bezeichneten Auftragsverarbeiter nicht an Dritte weiter. Die erfassten Daten dürfen nur die Mitarbeiter des Verantwortlichen und die bestimmten Kollegen der Auftragsverarbeiter zur Kenntnis nehmen.
  • Bezeichnung des berechtigten Interesses: Das berechtigte Interesse unserer Gesellschaft ist die Verarbeitung der Daten der betroffenen Person – Direktwerbung
  • Kreis der von der Datenverarbeitung Betroffenen: Partner und betroffene Personen, die sich im Zusammenhang mit den Dienstleistungen der Gesellschaft unmittelbar (z. B. per E-Mail, telefonisch) erkundigen.

4.2. Angebotsanfrage, Interessenbekundung über die Website (intertechnik.hu)

Unser Unternehmen bietet die Möglichkeit, dass die betroffenen Personen auf elektronischem Wege ein Angebot anfordern.

  • Zweck der Datenverarbeitung: Kontaktpflege im Interesse der Förderung der Kommunikation zwischen der betroffenen Person und unserer Gesellschaft sowie einer möglichst engen und effizienten Zusammenarbeit.
  • Rechtsgrundlage der Datenverarbeitung: die freiwillige Einwilligung der betroffenen Person – Art. 6 Abs. 1 Buchstabe a DSGVO.
  • Umfang der verarbeiteten personenbezogenen Daten: Name des Interessenten (Vorname, Nachname); E-Mail-Adresse, Telefonnummer, Firmenname sowie sonstige von der betroffenen Person angegebene Informationen.
  • Dauer der Datenverarbeitung: bis 3 Jahre nach Ablauf der Gültigkeitsdauer des Angebots bzw. bis zum Widerruf der Einwilligung.
  • Empfänger der personenbezogenen Daten: Die zur Kenntnis genommenen Daten gibt der Verantwortliche mit Ausnahme der unter Punkt 7 bezeichneten Auftragsverarbeiter nicht an Dritte weiter. Die erfassten Daten dürfen nur die Mitarbeiter des Verantwortlichen und die bestimmten Kollegen der Auftragsverarbeiter zur Kenntnis nehmen.
  • Kreis der von der Datenverarbeitung Betroffenen: Partner und betroffene Personen, die sich im Zusammenhang mit den Dienstleistungen und Produkten der Gesellschaft über die Website erkundigen.

4.3. Mit der Nachverfolgung von Angebotsanfragen zusammenhängende Datenverarbeitung

  • Zweck der Datenverarbeitung: Das berechtigte Interesse des Verantwortlichen ist die Führung der Daten der betroffenen Person über die Gültigkeitsdauer des Angebots hinaus zum Zweck der Direktwerbung
  • Rechtsgrundlage der Datenverarbeitung: berechtigtes Interesse des Verantwortlichen, Art. 6 Abs. 1 Buchstabe f DSGVO,
  • Umfang der verarbeiteten personenbezogenen Daten: Nachname und Vorname der Kontaktperson; Telefonnummer; E-Mail-Adresse
  • Empfänger der personenbezogenen Daten: Die zur Kenntnis genommenen Daten gibt der Verantwortliche mit Ausnahme der unter Punkt 7 bezeichneten Auftragsverarbeiter nicht an Dritte weiter. Die erfassten Daten dürfen nur die Mitarbeiter des Verantwortlichen und die bestimmten Kollegen der Auftragsverarbeiter zur Kenntnis nehmen.
  • Dauer der Datenverarbeitung: bis zum Widerspruch der betroffenen Person
  • Bezeichnung des berechtigten Interesses: die Herstellung von Geschäftsbeziehungen mit den Partnern und Anfragenden, genaue Information und Aufklärung gegenüber den betroffenen Personen. Das berechtigte Interesse unserer Gesellschaft ist die Verarbeitung der Daten der betroffenen Person – Direktwerbung
  • Kreis der von der Datenverarbeitung Betroffenen: die Empfänger der zuvor von der Gesellschaft abgegebenen Angebote bzw. die darin genannten Kontaktpersonen.

4.4. Newsletter-Registrierung

  • Zweck der Datenverarbeitung: Versand von auch wirtschaftliche Werbung enthaltenden E-Mail-Newslettern an die Interessenten, Information über aktuelle Informationen
  • Rechtsgrundlage der Datenverarbeitung: die vorherige, freiwillige Einwilligung der betroffenen Person, Art. 6 Abs. 1 Buchstabe a DSGVO,
  • Umfang der verarbeiteten personenbezogenen Daten: Name, E-Mail-Adresse
  • Dauer der Datenverarbeitung: bis zum Widerruf der freiwilligen Einwilligung, bis zur Abmeldung vom Newsletter. Unsere Gesellschaft verarbeitet die von der betroffenen Person angegebenen Daten bis zum Widerruf der Einwilligung. Aufgrund des Widerrufs der Einwilligung löschen wir die verarbeiteten Daten spätestens innerhalb von 7 Tagen aus unserer Newsletter-Datenbank, und danach senden wir Ihnen keinen Newsletter mehr.
  • Empfänger der personenbezogenen Daten: Die zur Kenntnis genommenen Daten gibt der Verantwortliche mit Ausnahme der unter Punkt 7 bezeichneten Auftragsverarbeiter nicht an Dritte weiter. Die erfassten Daten dürfen nur die Mitarbeiter des Verantwortlichen und die bestimmten Kollegen der Auftragsverarbeiter zur Kenntnis nehmen. Sie können sich jederzeit vom Newsletter abmelden, und zwar mit einer an die Adresse intertechnik@sznet.hu unserer Gesellschaft gesandten Nachricht oder durch Anklicken des Abmelde-Symbols im Newsletter.
  • Kreis der von der Datenverarbeitung Betroffenen: Partner und betroffene Personen, die sich für den elektronischen Newsletter der Gesellschaft anmelden.

4.5. Newsletter-Daten (bei Newslettern mit einer Registrierung vor dem 25.05.2018)

  • Zweck der Datenverarbeitung: Versand von auch wirtschaftliche Werbung enthaltenden E-Mail-Newslettern an die Interessenten, Information über aktuelle Informationen
  • Rechtsgrundlage der Datenverarbeitung: berechtigtes Interesse des Verantwortlichen, Art. 6 Abs. 1 Buchstabe f DSGVO,
  • Umfang der verarbeiteten personenbezogenen Daten: Name, E-Mail-Adresse
  • Dauer der Datenverarbeitung: bis zum Widerspruch der betroffenen Person
  • Bezeichnung des berechtigten Interesses: eine auch wirtschaftliche Werbung und Geschäftsangebote enthaltende Information gegenüber den betroffenen Personen, die sich für den Newsletter angemeldet haben. Das berechtigte Interesse unserer Gesellschaft ist die Verarbeitung der Daten der betroffenen Person, Direktwerbung.
  • Empfänger der personenbezogenen Daten: Die zur Kenntnis genommenen Daten gibt der Verantwortliche mit Ausnahme der unter Punkt 7 bezeichneten Auftragsverarbeiter nicht an Dritte weiter. Die erfassten Daten dürfen nur die Mitarbeiter des Verantwortlichen und die bestimmten Kollegen der Auftragsverarbeiter zur Kenntnis nehmen. Sie können sich jederzeit vom Newsletter abmelden, und zwar mit einer an die Adresse intertechnik@sznet.hu unserer Gesellschaft gesandten Nachricht oder durch Anklicken des Abmelde-Symbols im Newsletter.
  • Kreis der von der Datenverarbeitung Betroffenen: Partner und betroffene Personen, die sich vor dem 25.05.2018 für den elektronischen Newsletter der Gesellschaft angemeldet haben.

4.6. Kamerasystem

Auf dem Gelände der vom Verantwortlichen betriebenen Niederlassung sind im Interesse der persönlichen und vermögensbezogenen Sicherheit der betroffenen Personen sowie zu sonstigen Zwecken Kameras in Betrieb. Auf deren Betrieb machen informierende Tafeln die betroffenen Personen aufmerksam. Die mit dem Betrieb des Kamerasystems zusammenhängenden Tätigkeiten wurden in der „Information über die Datenverarbeitung mittels Vermögensschutzkameras“ der Niederlassung der betroffenen Person festgelegt, die in der Niederlassung verfügbar ist.

4.7. Mit der Sicherstellung des Betriebs der informationstechnologischen Dienstleistung zusammenhängende Datenverarbeitung

  • Zweck der Datenverarbeitung: Die INTER TECHNIK Bt. kann auf ihren Websites sogenannte „Cookies“ (vorübergehende Marker) verwenden, die einen schnelleren Zugang zu diesen ermöglichen. Unter „Cookies“ verstehen wir eine solche Informationsangabe, die nur während der jeweiligen Kunden-Sitzung aktiv ist und die im Interesse einer schnelleren Identifizierung von der Website auf den Computer des Kunden gelangt. Der Kunde kann jederzeit die Abschaltung der Cookies verlangen, indem er die Einstellungen des Browsers ändert; diese Abschaltung kann jedoch den Zugang zu einigen Teilen der Seite und die Nutzung einzelner Funktionen verlangsamen oder verhindern.
    Die verwendeten Sitzungs-Cookies vermeiden, dass wir auf andere informatische Mittel zurückgreifen, die für die Vertraulichkeit der Navigation der Kunden potenziell schädlich sind, und ermöglichen nicht die Erlangung der identifizierenden personenbezogenen Daten.
    Das Cookie kann der Nutzer von seinem eigenen Computer löschen bzw. die Anwendung der Cookies in seinem Browser deaktivieren. Die Verwaltung der Cookies ist in der Regel im Menü Extras/Einstellungen der Browser unter den Datenschutzeinstellungen unter der Bezeichnung Cookie möglich.
  • Rechtsgrundlage der Datenverarbeitung: Die freiwillige Einwilligung der betroffenen Person (des Nutzers), Art. 6 Abs. 1 Buchstabe a DSGVO.
    Der Nutzer erteilt seine freiwillige Einwilligung in die Datenverarbeitung durch Annahme der beim Beginn des Browsens der Website aufspringenden Information und Erklärung bzw. durch Fortsetzung des Browsens.
    Umfang der verarbeiteten personenbezogenen Daten: Die informationstechnologische Datenverarbeitung betrifft den Umfang der Daten, die für den Betrieb der für den Betrieb der Website verwendeten „Cookies“ und für die Verwendung der vom Webhosting-Anbieter angewandten Protokolldateien erforderlich sind.
  • Dauer der Datenverarbeitung: bis zum Abschluss der Sitzung
  • Empfänger der personenbezogenen Daten: Die zur Kenntnis genommenen Daten gibt der Verantwortliche mit Ausnahme der unter Punkt 7 bezeichneten Auftragsverarbeiter nicht an Dritte weiter. Die erfassten Daten dürfen nur die Mitarbeiter des Verantwortlichen und die bestimmten Kollegen der Auftragsverarbeiter zur Kenntnis nehmen.
  • Kreis der von der Datenverarbeitung Betroffenen: Jeder Nutzer, der die Website besucht, unabhängig von der Inanspruchnahme der auf der Website verfügbaren Dienstleistungen.

5. Sonstige Datenverarbeitung

Über in dieser Information nicht aufgeführte Datenverarbeitungen geben wir bei der Erhebung der Daten Auskunft. Wir informieren unsere Kunden darüber, dass gewisse Behörden, mit öffentlichen Aufgaben betraute Stellen und Gerichte unser Unternehmen zum Zweck der Mitteilung personenbezogener Daten kontaktieren können. Unser Unternehmen gibt diesen Stellen – sofern die betreffende Stelle den genauen Zweck und den Umfang der Daten bezeichnet hat – personenbezogene Daten nur in dem Umfang und in dem Maße heraus, das zur Verwirklichung des Zwecks der Anfrage unerlässlich erforderlich ist und sofern die Erfüllung der Anfrage durch eine Rechtsvorschrift vorgeschrieben ist.

6. Übermittlung personenbezogener Daten in ein Drittland oder an eine internationale Organisation

Unsere Gesellschaft übermittelt Ihre oben genannten personenbezogenen Daten weder in ein Drittland noch an eine internationale Organisation.

7. Information über die Inanspruchnahme eines Auftragsverarbeiters

Der Verantwortliche übermittelt die Daten im Rahmen der Datenverarbeitung zur Erfüllung des Vertrags an die mit ihm vertraglich gebundenen Auftragsverarbeiter.
Die Kategorien der Empfänger: Systemadministrator-Dienstleister, Buchhaltungs- und Lohnabrechnungsdienstleister, Server-Hosting, Webhosting-Anbieter

8. Kinder

Unsere Dienstleistungen richten sich nicht an Personen unter 16 Jahren, und wir bitten darum, dass Personen unter 16 Jahren dem Verantwortlichen keine personenbezogenen Daten angeben.
Sofern uns zur Kenntnis gelangt, dass wir von einem Kind unter 16 Jahren personenbezogene Daten erhoben haben – ausgenommen hiervon ist die Verarbeitung der Daten nach den rechtlichen Vorschriften –, unternehmen wir schnellstmöglich die zur Löschung der Daten erforderlichen Schritte.

9. Automatisierte Entscheidungsfindung

Unsere Gesellschaft wendet im Rahmen ihrer Datenverarbeitungsverfahren und ihrer Datenerhebung keine automatisierte Entscheidungsfindung an.

10. Art der Speicherung der personenbezogenen Daten, Sicherheit der Datenverarbeitung

Die informatischen Systeme und sonstigen Datenaufbewahrungsorte unseres Unternehmens befinden sich am Sitz und auf den vom Auftragsverarbeiter bereitgestellten Servern. Unser Unternehmen wählt und betreibt die zur Verarbeitung der personenbezogenen Daten im Rahmen der Erbringung der Dienstleistung angewandten informatischen Mittel so, dass die verarbeiteten Daten:

  1. für die dazu Berechtigten zugänglich sind (Verfügbarkeit);
  2. ihre Echtheit und Authentifizierung gewährleistet ist (Authentizität der Datenverarbeitung);
  3. ihre Unveränderbarkeit nachweisbar ist (Datenintegrität);
  4. gegen unbefugten Zugriff geschützt sind (Vertraulichkeit der Daten).

Wir achten mit besonderer Sorgfalt auf die Sicherheit der Daten, und wir treffen ferner jene technischen und organisatorischen Maßnahmen und gestalten jene Verfahrensregeln, die zur Geltung der Garantien nach der DSGVO erforderlich sind. Wir schützen die Daten mit geeigneten Maßnahmen insbesondere gegen unbefugten Zugriff, Veränderung, Übermittlung, Veröffentlichung, Löschung oder Vernichtung sowie gegen zufällige Vernichtung, Beschädigung und ferner gegen die aus der Änderung der angewandten Technik resultierende Unzugänglichkeit.

Die informatischen Systeme und Netzwerke unseres Unternehmens und unserer Partner sind gleichermaßen gegen computergestützten Betrug, Computerviren, Computereinbrüche und zur Dienstverweigerung führende Angriffe geschützt. Der Betreiber sorgt für die Sicherheit auch durch Schutzverfahren auf Server- und Anwendungsebene. Die tägliche Sicherung der Daten ist gelöst. Im Interesse der Vermeidung von Datenschutzvorfällen trifft unser Unternehmen alle möglichen Maßnahmen; im Falle des Eintritts eines solchen Vorfalls treten wir – gemäß unserer Vorfallmanagement-Richtlinie – unverzüglich im Interesse der Minimierung der Risiken und der Abwehr der Schäden auf.

11. Rechte der betroffenen Personen, Rechtsbehelfsmöglichkeiten

Die betroffene Person kann Auskunft über die Verarbeitung ihrer personenbezogenen Daten verlangen sowie die Berichtigung ihrer personenbezogenen Daten bzw. – mit Ausnahme der verpflichtenden Datenverarbeitungen – deren Löschung und Widerruf verlangen, sie kann ihr Recht auf Datenübertragbarkeit und ihr Widerspruchsrecht in der bei der Erhebung der Daten angegebenen Weise bzw. über die oben genannten Kontaktmöglichkeiten des Verantwortlichen ausüben.

Die Rechte und Rechtsbehelfsmöglichkeiten der betroffenen Person wurden auf Grundlage des Gesetzes Nr. CXII von 2011 und der Verordnung (EU) 2016/679 im Folgenden festgelegt und gegenüber den betroffenen Personen mitgeteilt.

Das Recht auf Auskunft, mit anderem Namen das „Auskunftsrecht“ der betroffenen Person: Auf Grundlage des Gesetzes Nr. CXII von 2011 und des Art. 15 der Verordnung (EU) 2016/679 erteilt der Verantwortliche auf Antrag der betroffenen Person Auskunft über

  • die von ihm verarbeiteten Daten und die Kategorien der personenbezogenen Daten,
  • den Zweck der Datenverarbeitung,
  • die Rechtsgrundlage der Datenverarbeitung,
  • die Dauer der Datenverarbeitung,
  • gegebenenfalls die Dauer der Speicherung der Daten oder, falls dies nicht möglich ist, die Kriterien für die Festlegung dieser Dauer,
  • gegebenenfalls, wenn die Daten nicht bei der betroffenen Person erhoben wurden, alle verfügbaren Informationen über deren Herkunft,
  • gegebenenfalls die automatisierte Entscheidungsfindung, einschließlich Profiling, sowie verständliche Informationen über die involvierte Logik und darüber, welche Bedeutung eine solche Datenverarbeitung hat und
  • welche voraussichtlichen Folgen sie für die betroffene Person hat,
  • die Daten des Auftragsverarbeiters, wenn ein Auftragsverarbeiter in Anspruch genommen wurde, i. die Umstände und Auswirkungen des Datenschutzvorfalls sowie die zu dessen Abwehr getroffenen Maßnahmen, ferner
  • im Falle der Übermittlung der personenbezogenen Daten der betroffenen Person die Rechtsgrundlage, den Zweck und den Empfänger der Datenübermittlung.

Die Auskunft ist unentgeltlich, wenn derjenige, der die Auskunft verlangt, im laufenden Jahr noch keinen Auskunftsantrag in Bezug auf denselben Datenkreis beim Verantwortlichen eingereicht hat. In sonstigen Fällen kann ein Kostenersatz festgesetzt werden. Der bereits gezahlte Kostenersatz ist zurückzuerstatten, wenn die Daten rechtswidrig verarbeitet wurden oder das Auskunftsverlangen zu einer Berichtigung geführt hat.

Der Verantwortliche macht die betroffenen Personen darauf aufmerksam, dass die Auskunft auf Grundlage des Gesetzes Nr. CXII von 2011 zu verweigern ist,

  1. wenn der Verantwortliche auf Grundlage eines Gesetzes, eines völkerrechtlichen Vertrags oder einer Bestimmung eines verbindlichen Rechtsakts der Europäischen Union personenbezogene Daten so übernimmt, dass der übermittelnde Verantwortliche gleichzeitig mit der Datenübermittlung eine Beschränkung der im genannten Gesetz gewährleisteten Rechte der von den personenbezogenen Daten betroffenen Person oder eine sonstige Beschränkung ihrer Verarbeitung anzeigt.
  2. im Interesse der äußeren und inneren Sicherheit des Staates, so der Landesverteidigung, der nationalen Sicherheit, der Verhütung oder Verfolgung von Straftaten, der Sicherheit des Strafvollzugs, ferner aus staatlichem oder kommunalem wirtschaftlichem oder finanziellem Interesse, aus erheblichem wirtschaftlichem oder finanziellem Interesse der Europäischen Union sowie zum Zweck der Verhütung und Aufdeckung von mit der Berufsausübung zusammenhängenden disziplinarischen und ethischen Verfehlungen, von arbeitsrechtlichen und arbeitsschutzrechtlichen Pflichtverletzungen – einschließlich in jedem Falle auch der Kontrolle und der Aufsicht –, ferner im Interesse des Schutzes der Rechte der betroffenen Person oder anderer.

Der Verantwortliche ist verpflichtet, die Nationale Behörde für Datenschutz und Informationsfreiheit jährlich bis zum 31. Januar des auf das Berichtsjahr folgenden Jahres über die abgelehnten Auskunftsanträge zu informieren.

Das Recht auf Berichtigung: Die betroffene Person hat das Recht, auf ihr Verlangen vom Verantwortlichen unverzüglich die Berichtigung der sie betreffenden unrichtigen personenbezogenen Daten zu verlangen. Unter Berücksichtigung des Zwecks der Datenverarbeitung hat die betroffene Person das Recht, die Vervollständigung der unvollständigen personenbezogenen Daten – unter anderem mittels einer ergänzenden Erklärung – zu verlangen. Wenn jedoch ein personenbezogenes Datum der Wirklichkeit nicht entspricht und das der Wirklichkeit entsprechende personenbezogene Datum dem Verantwortlichen zur Verfügung steht, berichtigt der Verantwortliche das personenbezogene Datum auch ohne das Verlangen der betroffenen Person verpflichtend.

Das Recht auf Löschung, mit anderem Namen das „Recht auf Vergessenwerden“: Die betroffene Person hat das Recht, auf ihr Verlangen vom Verantwortlichen unverzüglich die Löschung der sie betreffenden personenbezogenen Daten zu verlangen, und der Verantwortliche ist verpflichtet, die die betroffene Person betreffenden personenbezogenen Daten unverzüglich zu löschen, wenn dem keine verpflichtende Datenverarbeitung entgegensteht.

Über den vorgenannten Fall hinaus ist der Verantwortliche auf Grundlage des Gesetzes Nr. CXII von 2011 und der Verordnung (EU) 2016/679 des Europäischen Parlaments und des Rates verpflichtet, die Daten zu löschen, wenn

  • die Verarbeitung des Datums rechtswidrig ist;
  • das Datum unvollständig oder fehlerhaft ist – und dieser Zustand rechtmäßig nicht behoben werden kann –, vorausgesetzt, dass die Löschung durch ein Gesetz nicht ausgeschlossen ist;
  • der Zweck der Datenverarbeitung weggefallen ist oder die im Gesetz festgelegte Frist für die Speicherung der Daten abgelaufen ist;
  • dies das Gericht oder die Behörde angeordnet hat.
  • die personenbezogenen Daten für die Zwecke, für die sie erhoben oder auf sonstige Weise verarbeitet wurden, nicht mehr notwendig sind;
  • die betroffene Person der Datenverarbeitung widerspricht und kein vorrangiger berechtigter Grund für die Datenverarbeitung vorliegt;
  • die personenbezogenen Daten zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung nach dem auf den Verantwortlichen anwendbaren Recht gelöscht werden müssen;
  • die personenbezogenen Daten in Bezug auf in Art. 8 Abs. 1 der Verordnung (EU) 2016/679 genannte, unmittelbar Kindern angebotene Dienste der Informationsgesellschaft erhoben wurden.

Für den Fall, dass der Verantwortliche das personenbezogene Datum aus irgendeinem Grund öffentlich gemacht hat und es im Sinne des Vorgenannten zu löschen verpflichtet ist, trifft er unter Berücksichtigung der verfügbaren Technologie und der Kosten der Umsetzung die angemessenen erwartbaren Schritte – einschließlich technischer Maßnahmen –, um die anderen, die Daten verarbeitenden Verantwortlichen darüber zu informieren, dass die betroffene Person die Löschung der auf die betreffenden personenbezogenen Daten verweisenden Links bzw. einer Kopie oder eines Doppels dieser personenbezogenen Daten beantragt hat.

Der Verantwortliche macht die betroffenen Personen auf die aus der EU-Verordnung resultierenden Grenzen des Rechts auf Löschung bzw. des „Rechts auf Vergessenwerden“ aufmerksam, die die folgenden sind:

  1. die Ausübung des Rechts auf freie Meinungsäußerung und auf Information;
  2. die Erfüllung einer die Verarbeitung personenbezogener Daten vorschreibenden Verpflichtung nach dem auf den Verantwortlichen anwendbaren Unionsrecht oder dem Recht eines Mitgliedstaats bzw. die Wahrnehmung einer im öffentlichen Interesse liegenden Aufgabe oder die Ausübung einer dem Verantwortlichen übertragenen öffentlichen Gewalt;
  3. im öffentlichen Interesse im Bereich der öffentlichen Gesundheit;
  4. im Einklang mit Art. 89 Abs. 1 der Verordnung (EU) 2016/679 zu im öffentlichen Interesse liegenden Archivzwecken, zu wissenschaftlichen und historischen Forschungszwecken oder zu statistischen Zwecken, sofern das Recht auf Löschung die Verwirklichung dieser Datenverarbeitung voraussichtlich unmöglich machen oder ernsthaft gefährden würde; oder
  5. die Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.

Das Recht auf Einschränkung der Datenverarbeitung, mit anderem Namen das Recht auf Sperrung: Die betroffene Person hat das Recht, auf ihr Verlangen vom Verantwortlichen die Einschränkung der Datenverarbeitung zu verlangen.
Wenn auf Grundlage der zur Verfügung stehenden Informationen anzunehmen ist, dass die Löschung die berechtigten Interessen der betroffenen Person verletzen würde, sind die Daten zu sperren. Das so gesperrte personenbezogene Datum darf ausschließlich so lange verarbeitet werden, wie jener Datenverarbeitungszweck besteht, der die Löschung des personenbezogenen Datums ausgeschlossen hat.

Wenn die betroffene Person die Genauigkeit, Richtigkeit der personenbezogenen Daten bestreitet, aber die Unrichtigkeit oder Ungenauigkeit des bestrittenen personenbezogenen Datums nicht eindeutig festgestellt werden kann, sperrt sie die Daten. In diesem Falle bezieht sich die Einschränkung auf jene Dauer, die es ermöglicht, dass der Verantwortliche die Genauigkeit der personenbezogenen Daten überprüft.

Auf Grundlage der EU-Verordnung sind die Daten zu sperren, wenn

  1. die Datenverarbeitung rechtswidrig ist und die betroffene Person die Löschung der Daten ablehnt und stattdessen die Einschränkung ihrer Verwendung verlangt;
  2. der Verantwortliche die personenbezogenen Daten für die Zwecke der Datenverarbeitung nicht mehr benötigt, die betroffene Person sie jedoch zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen benötigt; oder
  3. die betroffene Person der Datenverarbeitung widersprochen hat; in diesem Falle bezieht sich die Einschränkung auf jene Dauer, bis festgestellt wird, ob die berechtigten Gründe des Verantwortlichen gegenüber den berechtigten Gründen der betroffenen Person überwiegen.

Wenn die Datenverarbeitung der Einschränkung (Sperrung) unterliegt, dürfen solche personenbezogenen Daten mit Ausnahme der Speicherung nur mit Einwilligung der betroffenen Person oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen oder im Interesse des Schutzes der Rechte einer anderen natürlichen oder juristischen Person oder aus wichtigem öffentlichem Interesse der Union bzw. eines Mitgliedstaats verarbeitet werden.

Der Verantwortliche macht hiermit die betroffenen Personen besonders darauf aufmerksam, dass das Recht der betroffenen Person auf Berichtigung, Löschung und Sperrung durch ein Gesetz beschränkt werden kann im Interesse der äußeren und inneren Sicherheit des Staates, so der Landesverteidigung, der nationalen Sicherheit, der Verhütung oder Verfolgung von Straftaten, der Sicherheit des Strafvollzugs, ferner aus staatlichem oder kommunalem wirtschaftlichem oder finanziellem Interesse, aus erheblichem wirtschaftlichem oder finanziellem Interesse der Europäischen Union sowie zum Zweck der Verhütung und Aufdeckung von mit der Berufsausübung zusammenhängenden disziplinarischen und ethischen Verfehlungen, von arbeitsrechtlichen und arbeitsschutzrechtlichen Pflichtverletzungen – einschließlich in jedem Falle auch der Kontrolle und der Aufsicht –, ferner im Interesse des Schutzes der Rechte der betroffenen Person oder anderer.
Der Verantwortliche informiert die betroffene Person unverzüglich, maximal innerhalb von 30 Tagen ab Eingang des Antrags, über das in ihrem Antrag Bestimmte und/oder berichtigt die Daten und/oder löscht und/oder schränkt (sperrt) die Daten ein oder unternimmt sonstige Schritte gemäß dem Antrag, wenn dem kein Grund entgegensteht.

Der Verantwortliche informiert die betroffene Person sowie alle, denen die Daten zuvor zum Zweck der Datenverarbeitung übermittelt, übergeben wurden, schriftlich über die erfolgte Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Datenverarbeitung. Auf Verlangen der betroffenen Person informiert der Verantwortliche sie über diese Empfänger. Die Information kann unterbleiben, wenn dies mit Rücksicht auf den Zweck der Datenverarbeitung das berechtigte Interesse der betroffenen Person nicht verletzt oder wenn sich die Information als unmöglich erweist oder einen unverhältnismäßig großen Aufwand erfordert. Der Verantwortliche ist auch verpflichtet, die betroffene Person schriftlich zu informieren, wenn die Rechtsausübung der betroffenen Person aus irgendeinem Grund nicht verwirklicht werden kann, und er ist verpflichtet, den tatsächlichen und rechtlichen Grund sowie die der betroffenen Person offenstehenden Rechtsbehelfsmöglichkeiten genau zu bezeichnen: die Möglichkeit der Anrufung des Gerichts und der Nationalen Behörde für Datenschutz und Informationsfreiheit.

Das „Recht auf Datenübertragbarkeit“: Die betroffene Person hat das Recht,

  1. die sie betreffenden, von ihr dem Verantwortlichen bereitgestellten personenbezogenen Daten in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format zu erhalten, ferner hat sie das Recht,
  2. diese Daten einem anderen Verantwortlichen zu übermitteln, ohne dass dies der Verantwortliche behindert, dem die personenbezogenen Daten bereitgestellt wurden, wenn:
  3. die Datenverarbeitung auf einer Einwilligung beruht; und
  4. die Datenverarbeitung auf automatisierte Weise erfolgt.

Bei der Ausübung des Rechts auf Datenübertragbarkeit hat die betroffene Person das Recht, – wenn dies technisch durchführbar ist – die unmittelbare Übermittlung der personenbezogenen Daten zwischen den Verantwortlichen zu verlangen.
Mit Rücksicht auf die vom Verantwortlichen vorgenommenen Datenverarbeitungen sind die Voraussetzungen der Ausübung des Rechts auf Datenübertragbarkeit nicht erfüllt (es gibt keine automatisierte Datenverarbeitung), weshalb die betroffene Person dieses ihres Rechts nicht ausüben kann.

Das Widerspruchsrecht: Die betroffene Person kann der Verarbeitung ihres personenbezogenen Datums – einschließlich des Profiling – widersprechen, wenn

  • die Verarbeitung (Übermittlung) der personenbezogenen Daten ausschließlich zur Geltung des Rechts oder des berechtigten Interesses des Verantwortlichen oder des Datenempfängers erforderlich ist, ausgenommen im Falle einer verpflichtenden Datenverarbeitung;
  • die Verwendung oder Übermittlung des personenbezogenen Datums zum Zweck der Direktwerbung, der Meinungsforschung oder der wissenschaftlichen Forschung erfolgt;
  • die Ausübung des Widerspruchsrechts im Übrigen durch ein Gesetz ermöglicht wird.

Die betroffene Person kann auch auf Grundlage des Art. 21 Abs. 3 der Verordnung (EU) 2016/679 der Verarbeitung der personenbezogenen Daten zum Zweck der Direktwerbung widersprechen; in diesem Falle dürfen die personenbezogenen Daten künftig nicht mehr zu diesem Zweck verarbeitet werden.

Wenn die Verarbeitung der personenbezogenen Daten zu wissenschaftlichen und historischen Forschungszwecken oder zu statistischen Zwecken erfolgt, hat die betroffene Person das Recht, aus Gründen, die sich aus ihrer besonderen Situation ergeben, der Verarbeitung der sie betreffenden personenbezogenen Daten zu widersprechen, es sei denn, die Datenverarbeitung ist zur Wahrnehmung einer im öffentlichen Interesse durchgeführten Aufgabe erforderlich.
Der Verantwortliche prüft den Widerspruch – unter gleichzeitiger Aussetzung der Datenverarbeitung – innerhalb kürzester Zeit ab Einreichung des Antrags, höchstens jedoch innerhalb von 30 Tagen, und informiert den Antragsteller schriftlich über dessen Ergebnis. Sofern der Widerspruch des Antragstellers begründet ist, stellt der Verantwortliche die Datenverarbeitung – einschließlich der weiteren Datenerhebung und Datenübermittlung – ein und sperrt die Daten sowie informiert über den Widerspruch bzw. über die aufgrund dessen getroffenen Maßnahmen alle, denen er das vom Widerspruch betroffene personenbezogene Datum zuvor übermittelt hat und die verpflichtet sind, im Interesse der Geltung des Widerspruchsrechts Maßnahmen zu treffen.

Sofern die betroffene Person mit der Entscheidung des Verantwortlichen nicht einverstanden ist oder der Verantwortliche die genannte Frist versäumt, hat sie das Recht, sich – innerhalb von 30 Tagen ab deren Mitteilung – an das Gericht zu wenden.
Die betroffene Person hat das Recht, im Zusammenhang mit der automatisierten Entscheidungsfindung Widerspruch zu erheben.

Gerichtliche Rechtsdurchsetzung: Die betroffene Person kann sich im Falle der Verletzung ihrer Rechte an das Gericht wenden. Das Gericht behandelt die Sache vorrangig. Dass die Datenverarbeitung dem in den Rechtsvorschriften Festgelegten entspricht, hat der Verantwortliche zu beweisen.

Im Falle der Verletzung Ihres Rechts auf informationelle Selbstbestimmung können Sie eine Anzeige oder Beschwerde erheben:

Nationale Behörde für Datenschutz und Informationsfreiheit
Anschrift: 1125 Budapest, Szilágyi Erzsébet fasor 22/c
Telefon: +36 (1) 391-1400, Fax: +36 (1) 391-1410
www: http://www.naih.hu
E-Mail: ugyfelszolgalat@naih.hu